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Möbelfabrik Muotathal

Die Möbelfabrik Muotathal behauptet sich seit vielen Jahren sehr erfolgreich als Zulieferbetrieb der internationalen Möbelindustrie. Technologische Marktführerschaft, hohe Kompetenz in der Massivholzverarbeitung, Flexibilität und ein eingespieltes Team bilden den Schlüssel dazu.

Projektbeschrieb

Das Muotathal ist ein wildromantisches Voralpental mit flacher Talsohle, steilen Seitenwänden, Wasserfällen und reissendem Fluss. In dieser urchig rauhen Gegend mitten in der Innerschweiz stellt die Holzwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig dar. Mit welch hohem technologischen und qualitativen Anspruch dort Holzteile produziert werden, überrascht aber dann doch.
Das Unternehmen wurde 1910 am jetzigen Standort gegründet. Was anfänglich als Nebenverdienst zur Landwirtschaft begann, ist heute ein hochtechnologisierter Betrieb mit 30 Mitarbeitenden. Geführt wird er von Paul von Rickenbach in der dritten Generation. Mit Sohn Thomas von Rickenbach, seit 2010 in der Geschäftsleitung, hat die vierte Generation begonnen. 

Ich kann mir schwer vorstellen, dass man bezüglich individueller Anpassbarkeit noch flexibler sein kann als mit Triviso Holz.
Thomas von Rickenbach, Juniorchef

Von der Schreinerei zum Zulieferbetrieb

Anfänglich wurden komplette Möbel und Innenausbauten für Endkunden hergestellt. Heute ist der Betrieb ein Spezialist für Massivholzverarbeitung. Komponenten wie Tischplatten, Schlafzimmerteile, Schweiffüsse, Bettfüsse, Stuhlelemente oder ganze Stühle werden für die Schweizerische und Deutsche Möbelindustrie gefertigt. Nebst den Möbelkomponenten werden auch individuelle Fräsarbeiten für verschiedenste Branchen ausgeführt. Inzwischen haben namhafte Architekten wie Herzog & de Meuron die Flexibilität und den aussergewöhnlichen Qualitätsstandard der Möbelfabrik Muotathal schätzen gelernt.

Konjunkturelle Abhängigkeit

Um nicht vollständig von der Konjunktur der Möbelindustrie abhängig zu sein, wurden weitere Geschäftsbereiche erschlossen. Ein besonders anspruchsvolles Beispiel ist die Produktion von Jagdwaffenschäften für Büchsenmacher. Der Lochschaft, ein Schaft mit ergonomisch geformtem Loch für den Daumen, bildet hier eine Besonderheit, die nachweislich zu einer besseren Treffsicherheit führen soll. Thomas von Rickenbach muss es wissen: er ist schliesslich selber Jäger. Ein weiteres Standbein ist mit Wohnaccessoires im Aufbau. Die vonRickenbach Solidwood Kollektion umfasst zurzeit acht einzigartige Produkte aus Massivholz und wird über den ausgesuchten Fachhandel vertrieben.

Wertvolle Energie als Abfallprodukt

Das aus der Produktion entstehende Restmaterial wird in der eigenen Energiezentrale verwertet. Über ein Fernwärmenetz mit einer Anschlussleistung von insgesamt 1.8 Megawatt werden etwa 190 Wohneinheiten ökologisch mit Wärme versorgt.

Technologische Marktführerschaft

Die Möbelfabrik Muotathal legt Wert auf moderne Fertigungsmethoden und setzt die neusten Technologien ein. Der Maschinenpark umfasst unter anderem einen 10-spindligen Hobelautomaten, einen Schleifroboter und vor allem fünf robuste 5-Achs gesteuerte CNC-Bearbeitungszentren. Relativ neu ist die Laserbearbeitung. Fischhaut, geriffelte Oberflächen oder sogar Bilder ab Vorlagen lassen sich damit präzise und effizient einlasern.

Gebündelte Stärken

Massivholzkompetenz verbunden mit Flexibilität und modernster Technologie (5-Achs-Simultanbearbeitung, Aufspanntechnik, Nachbearbeitung) zählt Thomas von Rickenbach zu den ganz grossen Stärken der Möbelfabrik Muotathal. Rückhalt bildet das Team aus meist langjährigen und selbst ausgebildeten Mitarbeitenden.

Der Service von Triviso ist super und nicht mehr viel besser möglich.
Thomas von Rickenbach, Juniorchef

CAD/CAM auf höchstem Niveau

Um die extremen Anforderungen an einen Zulieferbetrieb bezüglich Kosten, Flexibilität und kurzen Lieferfristen zu erfüllen, ist auch eine moderne EDV unverzichtbar. Mit TopSolid’Wood CAD/CAM werden nicht nur 3D Zeichnungen erstellt, sondern auch komplexe Bearbeitungsprogramme für 5-Achs-Simultanbearbeitung generiert.

Von einer anfänglichen Skepsis...

In der Informationsverarbeitung bildet die ERP-Branchensoftware Triviso Holz das Herzstück. Hier werden alle Kundenbeziehungen und Projekte verwaltet, Angebote und Rechnungen erstellt, Stücklisten generiert, Termine geführt, Zeiten erfasst, Dokumente verwaltet. Mit Triviso Holz wurde 2012 eine bestehende Software abgelöst. „Am Anfang habe ich mich ein paarmal gefragt, ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen sei,“ erinnert sich Thomas von Rickenbach. Auch Werner Steiner, Produktionsleiter, hatte anfänglich Sorgen bezüglich der ganzen Systemablösung. Zwischenzeitlich meint er, er hätte nicht gedacht, dass sie so schnell so weit seien. Die Skepsis ist gewichen und hat einer breiten Zufriedenheit Platz gemacht.

... zu einer etablierten Lösung

Thomas von Rickenbach sagt heute: “Oft gibt es in der EDV Dinge, die einem ärgern. Ich arbeite viel mit Triviso Holz, aber solche Dinge gibt es heute nicht mehr.“ Vollends überzeugt ist er von der Anpassbarkeit von Triviso Holz an die individuellen Bedürfnisse eines Betriebes. Auch dem Support verleiht er Bestnoten: Service, Helpline und Unterstützung seien kaum besser möglich. In den meisten Fällen werde sofort geholfen. Spezielle Probleme würden durch einen entsprechenden Spezialisten umgehend gelöst. Man habe es mit echten Fachpersonen zu tun und nicht mit Verkäufern. Man spüre auch, dass es sich um eine vollständige Eigenentwicklung handle. Dadurch stünde die maximale Kompetenz zur Verfügung. Das habe für ihn sehr viel Wert.

Weitere Schritte geplant

Künftig möchte die Möbelfabrik Muotathal noch das Bestellwesen in Triviso Holz integrieren. Das läuft im Moment noch auf einer eigenentwickelten Insellösung. Auch die Lohn- und Debitorenbuchhaltung stehen noch auf der Wunschliste.





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